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PNG vs JPG, wann verwende ich was?

by Benedikt Voigt, 16. August 2019

PNG vs JPG

Manchmal bekommen wir Bilder in Datenformaten angeliefert, die uns etwas wundern: Da bekommt man Fotos als PNG und Logos für Druckprodukte als JPG. Für Außenstehende ist das Thema natürlich nicht wie für uns alltäglich, darum fassen wir es einmal kurz zusammen und erklären, wann man welches Datenformat nutzen sollte.

Wann verwende ich JPG?

Eine JPG bietet den großen Vorteil, dass Bilder mit reduzierter Datengröße gespeichert werden können. Kein Wunder, dass es insbesondere bei Bildern mit vielen Bildinformationen (oder vereinfacht gesagt viele unterschiedliche Farben, wie bei Fotos der Fall) die JPG oft bevorzugt wird. Bei der Komprimierung kommt es jedoch nicht nur zur Reduzierung der Datenmenge, auch das Bild selbst muss entsprechend in der Qualität reduziert werden. Bis zu einem gewissen Grad fällt das gar nicht auf, doch mit steigender Komprimierung werden schnell sogenannte “Artefakte” sichtbar. Erkennbar sind diese Artefakte an kleinen, verpixelten Vierecken. Bis zu einem gewissen Grad stört das bei der normalen Betrachtung nicht wirklich, spätestens wenn der Fokus aber auf dem Bild liegt und insbesondere bei Printprodukten sollte das sehr genau betrachtet werden.

Verwendung JPG:

  • Für Fotos jeder Art
  • Es lassen sich META-Daten sichern (z.B. Informationen zum Gerät, dass das Foto gemacht hat)
  • Das wars, andere Gründe gibt es (normalerweise) nicht

Wann verwende ich PNG?

Während JPG für die Möglichkeit der Komprimierung bekannt ist, zeichnet PNG das Fehlen davon aus. PNGs eignen sich perfekt dafür einfache Grafiken mit hoher Qualität zu sichern. Dabei sind die Daten nicht einmal unbedingt größer als JPG. 

Damit ist es das perfekte Datenformat für Logos, die als JPG oftmals extrem an Qualität einbüßen. Die Komprimierung von JPG ist, wie bereits erwähnt, vor allem bei aufwendigen Fotos praktisch. Logos und Icons haben dagegen deutlich weniger Farben und leiden damit deutlich mehr.

Verwendung PNG:

  • Für Grafiken mit wenigen Farben, z.B. Logos oder Icons
  • Für Elemente mit Transparenz
  • Wichtig: Bei Grafiken unter 256 Farben kann PNG-8 genutzt werden

Ausnahme: Vektoren als SVG sichern

Vektordateien, oftmals Logos, lassen sich als SVG-Datei sichern. Das spart nicht nur unter Umständen Datengröße, es sorgt zudem dafür, dass die Grafiken auf jedem Gerät immer knackig scharf sind. Eine Vektordatei nutzt nicht Pixel, es arbeitet mit Pfaden. Damit lassen sich Vektoren auch perfekt für Druckprodukte nutzen und werden nicht verpixeln. SVGs lassen sich in so ziemlich jedem modernen Browser nutzen (siehe https://caniuse.com/#feat=svg) und sollten daher als alternative zur PNG-Datei gesehen werden.

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